AGB

AGBs:


Als Dienstleister wird folgend die Firma

Boatsharing Berlin
Ingmar Neumann
Kaiserstrasse 4
13589 Berlin

Tel: 0151 - 14453758
Email: info@boatsharing-berlin.de

bezeichnet.

§1 Gegenstand

Die nachfolgenden Vertragsbedingungen regeln die Geschäftsbeziehung zwischen dem Teilnehmer und Ingmar Neumann, Boatsharing Berlin, welcher im Folgenden als Dienstleister benannt wird.

§2 Teilnehmer und Dienstleister

Der Dienstleister Ingmar Neumann stellt unterschiedliche Bootstypen zur Verfügung und der Teilnehmer, nachfolgend auch Nutzer genannt, nutzt die Boote auf der Grundlage der Mietbedingungen. Diese Mietbedingungen gelten für alle im Bestand befindlichen Bootstypen vom Dienstleister.
Die Teilnehmer sind natürliche Personen, die mit dem Dienstleister einen Nutzungsvertrag abgeschlossen haben.

§3 Nutzungsvertrag

1. Der Nutzungsvertrag gilt für die im Vertrag benannten Boote und für einen bestimmten Nutzungszeitraum vom 01.April bis zum 31. Oktober eines jeweiligen Jahres. Der Vertrag verlängert sich automatisch um einen weiteren Nutzungszeitraum vom 01.April bis zum 31. Oktober des nachfolgenden Jahres. Mit einer einmonatigen Kündigungsfrist kann der Vertrag sowohl vom Dienstleister, als auch vom Teilnehmer bis zum 31.12. des laufenden Jahres gekündigt werden.
2. Der Dienstleister Ingmar Neumann stellt innerhalb des festgelegten Nutzungszeitraumes die vom Teilnehmer gebuchten Boote zur Verfügung. Zur Saison zählt der Zeitraum vom 1. April bis zum 31. Oktober des jeweiligen Jahres. Dieser Saisonzeitraum kann je nach Großwetterlage und Eissituation auch später starten und/oder früher enden. Bei einer für die Bootsnutzung guten Großwetterlage kann der Dienstleister die Boote nach Absprache mit dem Nutzer vor dem 01.04.
bzw. bis nach dem 31.10. zu Verfügung stellen.
3. Der Dienstleister kümmert sich um Wartungsarbeiten an den Booten, sorgt für ein Winterlager, für Bootsstände in der Saison und für die erforderlich Ausrüstung und Sicherheitsausstattung nach der Sportbootvermietungsverordnung. Lediglich Kinderrettungswesten werden nicht gestellt.
4. Jeder Teilnehmer erhält gegen eine im Vertrag benannte Kautionszahlung Zugang zu den Schiffen und je nach Liegeplatz Zugang zu den sanitären Anlagen auf dem Gelände, welches dem Liegeplatz zugehörigig ist.

§4 Pflichten des Teilnehmers

1. Der Teilnehmer muss im Besitz eines Sportbootführerscheines sein, der für das gebuchte Schiff und Fahrgebiet gültig ist. Der Teilnehmer ist verpflichtet, einen Verlust oder Entzug des Sportbootführerscheines dem Dienstleister umgehend mitzuteilen.
Beim Verlust des Sportbootführerscheines ist die Nutzung des Bootes nicht gestattet. Der Verlust entbindet nicht von den vertraglichen Pflichten des Teilnehmers. Der Teilnehmer ist auch dann der Schiffsführer, wenn mehrere Personen auf dem Boot einen Sportbootführerschein besitzen. Das Schiff darf ohne Absprache mit dem Dienstleister keinem Dritten überlassen werden. Nach schriftlicher Zustimmung des Dienstleisters kann der Teilnehmer einen anderen Schiffsführer mit einem gültigen Sportbootführerschein bestimmen.
2. Der Schiffsführer muss im vollen Besitz seiner körperlichen un geistigen Kräfte sein und muss zur Schiffsführung frei von Drogen-, Alkohol- oder Medikamentenkonsum sein. Bezüglich der Alkoholkonzentration im Blut gilt auf den Schiffen eine Grenze von 0,0‰.
3. Der Teilnehmer verpflichtet sich, mit den Schiffen nach den Regeln guter Seemannschaft sorgfältig umzugehen. Beim Verlassen des Schiuffes muss das Schiff gereinigt und mit den gestellten Sicherungsmaßnahmen gesichert werden. Treten während der Nutzung Schäden auf, müssen diese sind diese umgehend dem Dienstleister mitgeteilt werden.

§5 Reservierungen

1. Der Teilnehmer kann das Schiff zu jeder Zeit verwenden, wenn keine gesetzlichen Regelungen dagegen sprechen. Der Teilnehmer muss die Fahrt im zur Verfügung gestellten Online Reservierungssystem vor seiner Fahrt eintragen, um das Schiff damit für weitere Nutzer zu blockieren. Ansonsten darf das Schiff ohne Eintragung nicht genutzt werden.
Wenn das Reservierungssystem nicht verfügbar sein sollte, muss der Teilnehmer dem Deinstleister per Email oder telefonisch die Nutzung bekannt geben.
2. Der Teilnehmer kann das Boot jeden Tag ohne Vorlauffrist reservieren. Es werden kurzfristige (bis 5 Tage im Voraus) und langfristige Reservierungen (ab dem sechsten Tag im Voraus) unterschieden. Es können nicht mehr als fünf Reservierungen pro Teilnehmer im Voraus ins System eingetragen werden, um zu viele Blockierungen von Schiffen zu vermeiden.
3. Wird die Fahrt doch nicht wie geplant angetreten, muss die Reservierung sofort gelöscht werden. werden.
4. Jeder Teilnehmer kann 6 Langzeitreservierungen im System eintragen. Die Termine können über jeden Zeitraum innerhalb der laufenden Saison im Voraus belegt werden. Bei einer Langzeitreservierung erhalten alle anderen Teilnehmer anonymisiert per Email den Reservierungswunsch. Im Fall eines Terminkonfliktes steht der Dienstleister als Vermittler zur Verfügung und kann in Ausnahmefällen ein anderes Schiff, auch ein nicht gleichwertiges, bereitstellen.
5. Wenn im Schadensfall die Betriebssicherheit durch den Dienstleister nicht mehr sichergestellt werden kann, wird das Boot vorübergehend bis zur erfolgten Reparatur stillgelegt und kann solange nicht mehr reserviert werden. Die Reparatur wird schnellstmöglich durchgeführt. Im Falle von längeren Ausfallzeiten stellt der Dienstleister andere Fahrzeuge nach Absprache als Ersatz zur Verfügung, wenn geeignete Boote zur Verfügung stehen. Dabei muss kein gleichwertiges oder gleichgroßes Schiff bereit gestellt werden. Kann der Dienstleister über einen Zeitraum von mehr als einer Woche nicht das gebuchte Boot und kein Ersatzboot stellen, wird der Nutzungspreis für den Zeitraum des Ausfalls vom Dienstleister erstattet. Kann vom Dienstleister länger als vier Wochen kein geeignetes Schiff angeboten werden, endet das Vertragsverhältnis automatisch und im Voraus gezahlte Nutzungsentgelte werden dem Teilnehmer erstattet.
6. Die Vertragsdauer erstreckt sich vom ersten April bis zum Ende des Oktobers der laufenden Saison. Wird der Vertrag erst nach dem Saisonstart geschlossen, müssen nur die Monate vom Zeitpunkt des Vertragsabschlusses bis zum Saisonende bezahlt werden. Nach geleisteter Zahlung wird das Reservierunssystem für den Nutzer freigeschaltet. Die Nutzungsgebühr wird monatlich von Anfang April bis Ende Oktober entrichtet und muss immer bis zum dritten Tag eines jeden Monats vom Teilnehmer beglichen worden sein. Die Nutzungsgebühr kann auch für die Saison im Voraus bezahlt werden. In diesem Fall ist die Nutzungsgebühr zum 1. April der laufenden Saison oder zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses zu entrichten. Bei einer ausbleibenden Zahlung des Nutzungsentgeltes pausiert das Nutzungsrecht durch den Teilnehmer bis zur kompletten Zahlung des Nutzungsentgeltes.
7. Wenn bei guter Wetterlage die Saison verlängert wird. kann der Teilnehmer gegen Entrichtung des anteiligen Monatsentgeltes die zusätzliche Zeit nutzen.
8. Der Teilnehmer muss das Schiff vor Fahrtantritt auf sichtbare Schäden und Verunreinigungen prüfen, und diese per Email dem Dienstleister bekannt geben.
Im Zweifel ist der Dienstleister vor Fahrtantritt telefonisch zu kontaktieren, um Schäden und /oder Verunreinigungen festzustellen. Falls möglich, ist davon ein Foto zu machen, um den Fall besser zu dokumentieren.
9. Der Dienstleister kann die Benutzung des Schiffes verbieten, falls schadensbedingt keine sichere Schiffsnutzung möglich ist.
10. Der Dienstleister kann bei einer Nutzungseinschränkung den Teilnehmer anrufen oder schriftlich kontaktieren. Der Dienstleister darf eine Nutzung des Schiffes verbieten, wenn die Vermutung eines vertragswidrigen Verhaltens besteht.
11. Dem Teilnehmer ist nicht gestattet, Kopien von Schlüsseln oder Dokumenten anzufertigen.
12. Nach erfolgreicher Einweisung erhält der Teilnehmer den Zugang zum Schiff und die Genehmigung zur Nutzung des Schiffes.
13. Folgendes ist dem Teilnehmer untersagt:
a) Das Schiff unter dem Einfluss von Alkohol, Drogen oder Medikamenten, die die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen könnten, zu führen. Alkoholverbot an Bord aller Schiffe im Fuhrpark (0,0 ‰).
b) Die Schiffe für Regatten oder Rennen einzusetzen.
c) Die Schiffe bei Nebel und verminderter Sicht zu nutzen.
d) Segelboote bei Windstärken von mehr als 38 km/h ( ab 6 Bft.) zu nutzen.
e) Die Schiffe bei Gewitter- und Sturmwarnungen zu führen.
f) Die Schiffe für Testzwecke, Schulungen oder zur gewerblichen Personenbeförderung zu nutzen.
g) Die Schiffe für die Beförderung leicht entzündlicher oder gefährlicher Stoffe, soweit haushaltsübliche Mengen überschritten werden, zu nutzen.
h) Die Schiffe zum Transport von Gegenständen zu nutzen, welche aufgrund ihrer Art oder Größe die Fahrsicherheit beeinträchtigen oder das Boot beschädigen können.
i) Die Schiffe für die Begehung von Straftaten zu verwenden.
j) Tiere mit in die Schiffe zu nehmen.
k) Gegenstände aus den Schiffen zu entfernen.
l) Die Schiffe mit mehr als für das jeweilige Boot zugelassene Personenanzahl zu nutzen.
m) eigenmächtig Reparaturen am Boot auszuführen oder ausführen zu lassen,
n) Kinder ohne passende Kinderrettungswesten an Bord zu nehmen,
o) Die Schiffe in anderen als den Berliner Gewässern zugehörigem Gebiet zu nutzen.

§6 Verhalten bei Unfällen, Schäden, Defekten

1. Unfälle, Schäden und Defekte, die vor der Nutzung und während der Fahrt auftreten, muss der Teilnehmer sofort telefonisch dem Dienstleister mitteilen. 2. Der Teilnehmer muss alle Unfälle, ob selbst verschuldet oder fremdverschuldet, von der Polizei aufnehmen lassen und darf sich vor abgeschlossener Beweissicherung nicht vom Unfallort entfernen. Im Falle eines Unfalls darf keine Haftungsübernahme oder eine vergleichbare Erklärung gegenüber des Unfallgegners oder der Polizei abgegeben werden. Das klären die Rechtsabteilungen des Versicherungen.
2. Der Teilnehmer haftet für Folgen von Verkehrsverstößen oder Straftaten, die mit Schiffen des Dienstleisters begangen werden vollumfänglich. Weiterhin kommt fer ür alle daraus resultierenden Kosten auf und er stellt dem Dienstleister im vollen Umfang von Forderungen Dritter frei.
3. Auf Verlangen des Dienstleisters hat der Teilnehmer stets den Standort des Schiffes mitzuteilen, und eine Besichtigung des Bootes zuzulassen.
4. Der Teilnehmer trägt im Falle eines selbst verschuldeten Unfalls alle Kosten die durch einen Transport des Schiffes an den Liegeplatz anfallen.

§7 Versicherung

1. Das Schiff ist mit einem deutschlandweitem Geltungsbereich haftpflicht- und kaskoversichert.
Der Versicherer wird im Vertrag beenannt.
2. Die Versicherungen decken keine Schäden, welche aus beispielsweise fahrlässigem Verhalten des Teilnehmers auftreten. Die Klärung der jeweiligen Haftungsfrage fällt der Versicherer.
3. Wird das Schiff während der Nutzungszeit des Teilnehmers beschädigt oder verursacht der Teilnehmer selbst einen Schaden, haftet der Teilnehmer dafür im Rahmen des Selbstbehalts der Versiceherung für das jeweilige Schiff. Die Höhe dieses Selbstbehalts wird im Nutzungsvertrag je Schiff festgehalten.
4. Im Falle eines selbstverschuldeten Unfalls übernimmt die Versicherung nicht die Kosten für den Transport des Schiffes nach der Reparatur zum vereinbarten Liegeplatz.

§8 Liegeplatz

1. Jedes Schiff ist nach der Nutzung am im Vertrag genannten Liegeplatz abzustellen und zu sichern.
2. Der Teilnehmer ist verpflichtet, die dem Vertrag angefügte Haus- und Grundstücksordnung einzuhalten.
Bei Verstößen gegen diese Ordnungen kann der Dienstleister den Vertrag jederzeit kündigen. Dabei werden die im Voraus gezahlte Nutzungsentgelte dem Teilnehmer anteilsmäßig erstattet.

§9 Haftung

1. Ausgeschlossen wird eine verschuldensunabhängige Haftung für anfängliche Mängel am Schiff.
2. Eine mögliche Haftung des Dienstleisters wird bei einem arglistigem Verschweigen eines Schadens ausgeschlossen.
3. Der Teilnehmer haftet dem Dienstleister für Schäden, die er am Schiff verursacht hat. Dies beinhaltet insbesondere die Entwendung, Beschädigung oder den Verlust des Bootes und der Ausrüstung.
4. Der Teilnehmer haftet auf vollen Schadensersatz, wenn die Beschädigung oder der Verlust des Bootes oder ein sonstiger Schaden dadurch eingetreten ist, dass der Teilnehmer oder weitere Personen an Bord der Schiffe schuldhaft gegen die Vertragsbedingungen des Dienstleisters oder gegenüber gesetzliche Bestimmungen verstoßen hat, so dass dadurch der Versicherungsschutz beeinträchtigt wurde.
5. Im Falle der Haftung des Teilnehmers ohne Versicherungsschutz der Schiffsversicherung stellt der Teilnehmer den Dienstleister von allen Forderungen Dritter frei.
6. Bei einem selbstverschuldeten Unfall beläuft sich die Haftung des Teilnehmers bis zur Höhe der vereinbarten Selbstbeteiligung. Darin enthalten sind auch Nebenkosten des Schadens wie beispielsweise Kosten eines kGutachters, Abschleppkosten, Bergungskosten, Mietausfallkosten, eine höhere Einstufung der Versicherungsprämien und weitere Kosten eines erhöhten Verwaltungsaufwandes.
7. Die Haftungsbegrenzung auf die Höhe der Selbstbeteiligung entfällt, wenn der Teilnehmer Schäden durch eine Fehlbedienung des Schiffes verursacht.
8. Bei erheblichen schuldhaften Vertragsverletzungen, einschließlich eines Zahlungsverzugs, kann der Dienstleister den Teilnehmer sofort von der Bootsnutzung ausschließen.

§10 Preise

Alle Preise sind Endpreise und enthalten die gesetzliche Mehrwertsteuer.

Rücktritt:

Ein Rücktritt des Teilnehmers ist kostenlos bis 10 Tage vor dem Start der ersten vereinbarten Bootsnutzung möglich. Ab 9 bis 3 Tage vor dem Start der vereinbarten Bootsnutzung wird eine Summe von 40 % und bei weniger als 3 Tagen vor dem Start der vereinbarten Bootsnutzung wird 100% des Gesamtpreises fällig, falls kein anderer Vertragspartner zu den gleichen Konditionen gefunden werden kann.

Sie können mir den Rücktritt über verschiedene Wege zukommen lassen:

per Post an:

Ingmar Neumann
Kaiserstrasse 4
13589 Berlin

oder per e-mail an:
info@boatsharing-berlin.de

telefon

phone


0152-563 66 327

0151-144 53 758

gplus

Adressen


Bootshaus:
Siemenswerderweg 29
13595 Berlin

Büro:
Kaiserstraße 4
13589 Berlin